Ich finde keine Worte. Ich finde oft keine Worte, weil ich vieles was ich fühle, gar nicht benennen kann. Ich fühle viel. Ich nehme so vieles wahr, das ist manchmal sehr anstrengend. Es ist intensiv. Und ich liebe es intensiv. Solange ich lebe, weiß ich, dass mein Erfahrungsschatz täglich wachsen wird. Auch wenn sich Erlebnisse wiederholen oder irgendwie ähneln, so ist nie etwas gleich. Auf meiner Landkarte habe ich nun viel mehr eingezeichnet als vor zehn Jahren. Mit jedem neuen Gefühl – und  da sind auch alle „negativen“ Gefühle eingeschlossen –  werde ich reicher. Meine Welt wird bunter. Leuchtender. Sie bekommt mehr Schärfe, mehr Tiefe, mehr Kontrast, mehr Helligkeit und mehr Dunkelheit. Ich kann Glitzer sehen, wo Schlamm liegt. Ich sehe Blumen sprießen, wo Asche weht. Ich kann wortwörtlich aus Scheiße Gold machen. Mental. Das wird ja dann auch quasi physisch real 🙂

Ich bin in Liebe. In allen Dingen. Fast immer. Mein Leben ist leicht und schön. Und dann passiert auf einmal etwas Unvorhersehbares. Und alles wird noch schöner. So lebe ich schon lange, also mit der Einstellung, dass jeder Tag noch schöner wird. Und natürlich gibt es zwischendurch Tage, die bisschen Kraft kosten. Doch der Grundtenor ist aufwärts. Vielleicht bin ich auch bisschen Pipi Langstrumpf. Für mich funktioniert es. Unvorhersehbar heißt nicht unvorstellbar. Also ich habe schon sehr lebendige Fantasien. Immer. Träume sind bei mir wie ein Zweitleben. Ich verliere nie den Glauben an das Gute und bei allen Schmerzen und Enttäuschungen, vertraue ich ins Leben. Ich vertraue mir und meiner inneren Führung. Ich fühle mich sicher wo ich bin. Egal wo ich bin. Ich bevorzuge eine Atmosphäre voller Liebe. Die bring ich einfach mit. Ich weiß auch, dass alles „Schlechte“, was ich erlebe, notwendig ist, um weiter zu wachsen. Deswegen kann ich dankbar sein. Für jede Erfahrung. Ich bin frei. Ich bin. Ich liebe und ich lebe. Und es ist unfassbar, wenn die Liebe sich potenziert. Seien es meine eigenen Kinder, meine wunderbaren Freunde, auch die Liebe zu Blutsverwandten. Jeder Mensch ist schön. Jeder Mensch fühlt anders. Ich spüre sie alle. Ich kann mich schützen, wenn etwas „zuviel“ ist. Ich bin neugierig. Immer. Ich schreibe nun zum x. Mal „ich“. Ich existiert so nur in meiner Vorstellung. Ich bin ein Teil vom großen Ganzen. Klitzeklein in unserem Universum. Mein Herz schlägt, alles fließt. Positiv geladen schicke ich meine Liebeswellen in alle Richtungen und ich erfahre noch mehr Liebe. Habe ich schon gesagt, dass ich dankbar bin? Ich glaube, dass kann ich nicht oft genug sagen. Ich bin so unendlich dankbar für alles Unfassbare, was ich erleben darf. Ich bin nie verwundert, wenn mir etwas „Besonderes“ passiert.  Ich freue mich, ich nehme an, lass geschehen und zerfließe in einem Meer aus Liebe. Wow. Danke, dass ich das alles genau so erleben darf. Dass die Menschen, die in meinem Leben sind, mit mir fühlen. Ich liebe euch alle. So verschiedenartig und doch so gleich. Ich bin reich. Reich, weil ich so viel fühlen darf. Es war ein langer Weg hierher und er geht noch weiter und … Oh mein Gott. Ich platze gleich. Danke!!! DANKE! DANKEEEEE!!!

 

PS Ich habe seit Ende Januar 2018 nichts mehr auf meinem Blog hier veröffentlicht. Es tut gut, es einfach, ohne große Erklärungen, jetzt wieder zu tun. Ich bin im Fluss.